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Übersicht

Wenn ein Kunde eine Rechnung per Überweisung leicht unterbezahlt, bleibt häufig ein kleiner offener Restbetrag stehen, der manuell nachbearbeitet werden muss. Mit dieser Einstellung bucht Fynn solche Differenzen automatisch aus, sobald der verbleibende offene Betrag strikt unterhalb eines von dir festgelegten Schwellenwerts liegt. Das Ergebnis: Die Rechnung gilt als vollständig beglichen, der Restbetrag wird ausgebucht, und dein Team muss nicht für jeden Kleinstbetrag manuell eingreifen. Der Kunde wird darüber nicht benachrichtigt.
Die Funktion greift ausschließlich bei Zahlungen per Überweisung und nur bei Unterzahlungen. Überzahlungen werden nicht berührt.

Einstellung konfigurieren

1

Grundeinstellungen öffnen

2

Funktion aktivieren

Aktiviere den Schalter Kleinstbetragsdifferenzen ausbuchen.
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Schwellenwert festlegen

Gib den Schwellenwert in Euro ein. Liegt der offene Restbetrag strikt unterhalb dieses Betrags, löst Fynn die automatische Ausbuchung aus.
Ein üblicher Wert liegt zwischen 0,50 € und 2,00 €. Wähle einen Betrag, der für dein Geschäft typische Überweisungsungenauigkeiten abdeckt, ohne echte Unterzahlungen zu verbergen.
Die Einstellung gilt sofort für alle ab dann eingehenden Zahlungen. Bereits beglichene oder manuell abgeschlossene Rechnungen sind nicht betroffen.

Buchungskonten

Je nach Steuerfall bucht Fynn die Differenz auf ein eigenes Forderungsverlust-Konto. Der Gegenposten ist jeweils das Debitorenkonto. Die Konten werden in den Einstellungen angezeigt und lassen sich bei Bedarf über den Kontenrahmen anpassen.

Was passiert bei einer Ausbuchung?

Sobald eine Überweisung eingeht und der Restbetrag die Bedingung erfüllt, läuft folgendes ab:
  1. Fynn legt eine Rechnungsanpassung (Bagatelle) an, die den offenen Restbetrag auf null setzt.
  2. Für jeden Steuersatz der Rechnung entsteht ein eigener Buchungssatz auf das jeweilige Forderungsverlust-Konto. Der Buchungstext lautet Automatische Ausbuchung wg. Kleinstbetragsdifferenz. Gemischte Steuersätze werden dabei vollständig unterstützt.
  3. Bei 19 % und 7 % sind die verwendeten Konten DATEV-Automatikkonten: Die Umsatzsteuer wird automatisch berichtigt, ohne separaten Buchungsschlüssel. Für steuerfreie Positionen wird das Sammelkonto ohne Steuerschlüssel bespielt.
  4. Die Rechnung ist vollständig beglichen.
  5. Der Kunde erhält keine E-Mail-Benachrichtigung.

Häufige Fragen

Nein. Kleinstbetragsdifferenzen werden nur bei Überweisungen ausgebucht. Kreditkartenzahlungen, SEPA-Lastschriften und andere Zahlungsarten bleiben unverändert.
Genau gleich zählt nicht. Die Ausbuchung greift nur, wenn der Restbetrag strikt kleiner als der Schwellenwert ist. Eine Differenz in Höhe des Schwellenwerts bleibt offen.
Ja. Fynn erstellt für jeden Steuersatz der Rechnung einen eigenen Buchungssatz auf das jeweilige Forderungsverlust-Konto. Bei 19 % und 7 % erfolgt die Umsatzsteuer-Korrektur automatisch über das DATEV-Automatikkonto, bei steuerfreien Positionen ohne Steuerschlüssel. Gemischte Rechnungen werden vollständig unterstützt.
Nein. Bei einer automatischen Ausbuchung wird keine E-Mail an den Kunden gesendet.
Die Buchungen tragen den Text Automatische Ausbuchung wg. Kleinstbetragsdifferenz und lassen sich so jederzeit in der Buchungsübersicht und im DATEV-Export nachvollziehen.
Ja. Der Einrichtungs-Assistent im Steuerberater-Portal enthält im Schritt Buchungslogik dieselbe Einstellung. Änderungen dort wirken sich direkt auf deine Organisation aus.